CMD-Therapie München:
Behandlung bei Kieferproblemen

Ihre Praxis für Physiotherapie bei Craniomandibulärer Dysfunktion im Zentrum von München. Wir behandeln Sie gerne, wenn der Kiefer Probleme macht!

Die Gesichtsmuskulatur schmerzt, der Kiefer knackt und Sie können den Mund nicht richtig öffnen? Hinter diesen Symptomen steckt häufig eine CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion). Diese Störung tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf, trifft Männer halb so oft wie Frauen. Der medizinische Überbegriff definiert Beschwerden zwischen Unterkiefer (Mandibula) und Schädel (Cranium), die in der Kaumuskulatur oder innerhalb des Kiefergelenks auftreten. Da sich die Bewegungsfreiheit des Kiefers ändert, ist der Unterkiefer zu beweglich.

CMD – was passiert im Körper?

  • Störungen in der Kiefergelenksfunktion sind die Ursache von CMD
  • Risikofaktoren unterschiedlicher Art führen zu unnatürlichen und falschen Bewegungsabläufen im Kausystem
  • Verspannungen in den Faszien und Muskeln im Bereich des Rumpfes und Schultergürtels spielen bei der Entstehung von CMD eine entscheidende Rolle, die zum Kopf und Kiefergelenk weitergeleitet werden

Symptome der Craniomandibulären Dysfunktion

Wird eine CMD zu spät behandelt oder nicht richtig erkannt, können leidende Schmerzen am gesamten Körper auftreten. Bei nahezu 90 Prozent der Patienten lässt sich diese Art einer Dysfunktion einfach beheben, sobald die tatsächlichen Ursachen bekannt sind. Die Beschwerdebilder ergeben ein äußerst differenziertes Bild, da die Erkrankung viele verschiedene Begleiterscheinungen mit sich bringen kann. Häufig klagen Patienten über Schmerzen im Gesicht, eines der am meisten verbreiteten Symptome. Entscheidend für die Diagnose sind unterschiedliche Schmerztypen.

Typische Anzeichen für CMD

  • Schmerzen beim Kauen oder bei der Kieferöffnung
  • Knackgeräusche beim Kauen oder bei der Kieferöffnung
  • Schmerzen im Kiefergelenk oder gesamten Kiefer
  • Schmerzen im Gesicht, besonders im Bereich der Schläfen
  • Beeinträchtigungen durch Migräne, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel
  • Blockierungen oder Schwierigkeiten der Kieferöffnung
  • Ohrgeräusche, Tinnitus

Ursachen einer CMD

Gründe für eine auftretende CMD können schlecht passender Zahnersatz, Fehlstellungen im Kiefer oder Zähneknirschen sein, jedoch ist in 80 Prozent der Fälle ein sogenanntes aufsteigendes Phänomen durch Fehl- und Stressbelastungen der Wirbelsäule und des Schultergürtels die Ursache einer CMD. Auch ist Stress bekannt dafür, besonders bei Frauen für Verspannungen im Schultergürtel und damit sehr häufig auch für Funktionsstörungen im Kiefergelenk zu sorgen. Unser Kaufsystem kann eine Funktionsstörung bis zu einem bestimmten Grad kompensieren. Werden die Fehlfunktionen jedoch massiver, kann es zusätzlich zu schmerzhaften Zuständen in Kiefer und Zähnen, Gesicht oder am gesamten Kopf auch zu weiteren Problemen wie zu Tinnitus oder Schwindel kommen.

Anhaltende Beschwerden – CMD unbehandelt

Was passiert, wenn eine CMD nicht erkannt und möglichst schnell behandelt wird? Zunächst bleibt die Funktionsstörung für einen gewissen Zeitraum unbemerkt. Erst nach und nach können weitere Beeinträchtigungen entstehen und auf benachbarte Körperregionen übertreten. Bei anhaltender CMD sind auch entferntere Körperbereiche von Symptomen betroffen, die über den Nacken und die Wirbelsäule eng mit dem Kiefergelenk und Kopf verbunden sind.

CMD – Hauptauslöser Stress

Neben den oben genannten Zahnfehlstellungen zählen psycho-emotionale Belastungen zu den höchsten Risikofaktoren, an CMD zu erkranken. Menschen neigen dazu, hohe familiäre oder berufliche Spannungen über das Kausystem abzureagieren. Mit unkontrolliertem Pressen und Knirschen bei Tag und Nacht verarbeiten Betroffene ihre Belastungen. Anhaltender Stress führt zu einer immer stärkeren Verspannung der Muskulatur des Kausystems und führt damit zur Chronifizierung und Entstehung verschiedener CMD-Symptome. Begleitende Maßnahmen zur Muskelentspannung und Stressbewältigung wie Lifestyle-Veränderungen, Resilienzaufbau und Achtsamkeit sind daher wichtig für den Behandlungserfolg.

Interdisziplinäre Behandlung

Da eine ausgeprägte CMD verschiedene Körperbereiche betrifft, ist oft eine fachübergreifende Behandlung notwendig. In der CMD-Physiotherapie München werden eventuelle Haltungsschäden therapiert, während der Zahnarzt für die Mund- und Zahnsituation zuständig ist. In 20 Prozent der Fälle sind die Ursachen einer CMD im Kiefer- oder Zahnbereich zu finden wie beispielsweise von Fehlbissen oder zu hohen Kronen. Bei den verbleibenden 80 Prozent liegt die Ursache in der Verspannung und Fehlregulation von Brust- oder Halswirbelsäule, die durch Stressbelastungen noch verstärkt werden.

Manuelle Therapie und Wärme

Lautet die Diagnose CMD, sind wir in München am Sendlinger Tor für Sie vor Ort und schnell zur Stelle. Wenn die Ursache für die Funktionsstörung in Blockaden und muskulären Verspannungen zu finden ist, legen CMD-Physiotherapeuten Hand an und versuchen, in Sitzungen die betroffenen Muskelbereiche von Spannungen und Blockaden zu befreien. Durch das manuelle Einwirken auf die Kiefergelenks- oder Nackenmuskulatur kommt es zur langfristigen Linderung von Schmerzen sowie der Wiederherstellung der Kieferbeweglichkeit. Sie haben Fragen zum Behandlungsablauf? Kontaktieren Sie unsere Physiotherapie-Praxis in München – wir freuen uns schon darauf, Sie persönlich kennenzulernen.

Ergänzende Therapie – Knirsch- und Beißschiene

Die wirkungsvollste Sofortmaßnahme ist eine individuell angefertigte Aufbissschiene, die die Zähne vor Schäden schützt und teilweise auch die Kiefergelenke entlastet. In manchen Fällen ist auch eine Dauerschiene zu empfehlen, mit deren Hilfe der Unterkiefer langsam in die korrekte Position verlagert wird. Dieser Schutz bewahrt Patienten vor dem nächtlichen Knirschen, lindert aber Ursachen und Symptome von CMD nicht. Schienen werden durch den Zahnarzt verordnet und anpasst.

Übernehmen Krankenkassen die CMD-Therapie?

Lautet die Diagnose CMD, gibt es verschiedene Behandlungsschritte, die von Fall zu Fall variieren können. Die Standardtherapie wird in der Regel mit individuell adjustierten Aufbisshilfen oder Miniplastschienen durchgeführt. In der erweiterten Therapieform einer Craniomandibulären Dysfunktion werden Schmerzen im restlichen Körper physiotherapeutisch behandelt. Die Kosten hierfür übernehmen die Krankenkassen als normale Kassenleistung. Eine eventuell nötige Verordnung erfolgt durch den Zahnarzt.